Multikulturelle Bereicherung

Was ist nur an der Schlicht los?“ Diese Frage richtet die Rheinpfalz am 7.7.2021 in der Überschrift eines halbseitigen Artikels an Ihre Leser.

Dieser berichtet über zwei Vorfälle, die sich schon vor ca. 3 Wochen an dem Badesee „Schlicht“ zwischen Waldsee und Neuhofen zugetragen haben, und bei denen größere Gruppen von „jungen Männern südländischer oder muslimischer Herkunft“, ihre spezifischen Beiträge zur Bereicherung ihres Gastlandes geleistet haben. Zuerst raubten sie einigen Kindern 10 Euro und als einer der Väter gemeinsam mit einem Freund das Geld zurückforderte, wurden die beiden zusammengeschlagen mit Steinen traktiert, mit Ketten und Messern bedroht.

Beim zweiten Vorfall handelte es sich um eine Frau, die von einer 15-20-köpfigen Gruppe gleicher Kategorie, minutenlang bedroht wurde und sich Erniedrigungen wie: „ Der Islam kommt nach Deutschland, dann ficken wir dich“, anhören durfte. (ausführlich hier: Link)

Der Artikel wirft ein Schlaglicht auf eine Entwicklung , die sich in Berlin-Neukölln, Duisburg-Marxloh, Hamburg-St. Georg und anderen großstädtischen Brennpunkten schon seit langem vollzogen und mit der unkontrollierten und illegalen Massenzuwanderung seit 2015 beschleunigt hat, nämlich die Übernahme des öffentlichen Raumes durch muslimisch geprägte Parallelgesellschaften, arabische Familienclans, Banden von Drogenhändlern, Kleinkriminellen oder gewaltaffine Jugendgangs mit Migrationshintergrund. Dieses ausufernde Phänomen hat jetzt auch das flache Land, die Provinz erreicht, im konkreten Fall besagten Badesee. Oder mit anderen Worten: Die „No-Go-Areas“ hierzulande weiten sich aus. Nicht nur für diejenigen, die schon länger im besten Deutschland aller Zeiten leben, sondern auch für die Vertreter der Exekutive, die dort für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit zuständig wären.

Im gesellschaftspolitischen Maßstab wäre die Frage in der Überschrift somit beantwortet.

Aber zwischen den Zeilen drängen sich weitere Fragen auf, deren Erörterung einen Erkenntnisgewinn für die allgemeine Lage verspricht, weshalb wir uns diesen im Folgenden stellen:

1. Warum wurde von der Polizei nicht darüber berichtet?
Das Unterdrücken unerwünschter Nachrichten durch den politisch-medialen Komplex hat in Deutschland eine lange Tradition und solche soll man bekanntlich pflegen. Einige Beispiele über ähnliche Vorfälle aus jüngster Zeit, zu denen kein Polizeibericht veröffentlicht wurde:

Am 29.7.2019 wurde eine Radfahrerin in der Nähe des Rinkenberger Forsthauses von drei schwarzen jungen Männern überfallen. Näheres hier: https://buergerprotestspeyer.de/2019/09/16/von-geruechten-und-einzelfaellen/

Am 7.10.2020 morgens wurde eine Frau auf dem Weg zur Arbeit im Adenauer Park von einem südländisch/arabisch aussehenden Mann tätlich angegriffen, höchstwahrscheinlich sexuell motiviert.
Polizeibericht, Pressenotiz? – Fehlanzeige.

Und nun vor wenigen Wochen, die beiden Vorfälle an der Schlicht. Die Nicht-Veröffentlichung der Polizeiberichte hat Methode. Denn wenn die Täter-Opfer-Konstellation die falsche ist, fällt der Vorgang in eine politisch-korrekte Tabuzone, d.h. unter die Kategorie „worüber man nicht spricht“, eine Art behördeninterner Omerta, über die wir schon berichtet hatten. https://buergerprotestspeyer.de/2019/12/15/verdraengen-verschweigen-vertuschen-teil-3/

2. Warum kam die Polizei so spät?
Bei einem Dutzend gewaltbereiter, testosterongeladener, kulturfremder Jünglinge aus Südland, die keinerlei Respekt vor den hiesigen Gesetzen und den Vertretern der Obrigkeit kennen, sitzen letztere zwischen allen Stühlen. Wenn sie der Bedrohungslage entsprechend hart durchgreifen, kann es zu Kollateralschäden kommen und ruckzuck haben die Beamten eine #gegenPolizeirassismus-Kampagne am Hals, mit allen Konsequenzen von hochnotpeinlicher Befragung durch Vorgesetzte, über ellenlange Rechtfertigungsberichte, bis hin zu Beförderungsstop und Karriereknick.
Üben die Polizeibeamten Zurückhaltung, dann kann es sein, daß sie selbst der Opferrolle anheimfallen und den beschleunigten Rückzug antreten müssen, einschließlich unerfreulicher Begleiterscheinungen wie Gesichts- und Vertrauensverlust, Hämatome und berechtigter Vorwürfe seitens der betroffenen Bürger, von denen sie um Hilfe gerufen wurden.
Egal welche der beiden Handlungsoptionen sie wählen, auf Rückhalt seitens der Politik brauchen sie ebensowenig zu rechnen wie auf Schonung durch die Presse.
In einem solchen beruflichen Umfeld heißt es taktisch klug zu lavieren, um durch geschickt verschleierte Indolenz, Mißverständnisse, Kommunikationsprobleme, unklare Nutzung von Sonder-und Wegerechten und die Berufung auf sonstige, geeignete Rechtfertigungsgründe aus dem inoffiziellen Leitfaden „Dienst nach Vorschrift“, den Einsatz am Brennpunkt hinauszuzögern, darauf hoffend, daß der Höhepunkt der Eskalation bis dahin überschritten ist und sich die Sache mehr oder weniger erledigt hat.
Am Tatort macht man dann einen auf wichtig, nimmt Personalien und Zeugenaussagen auf. Zurück auf dem Revier schreibt man einen Bericht, den der Beamte für Pressearbeit dann in der Rubrik „nicht für die Öffentlichkeit“ mit einem Häkchen versieht. Der Bericht wird zuständigkeitshalber mehrmals weitergeleitet, bis sich seine Spur in einem Hängeregal der Registratur verliert und Gras über die Sache gewachsen ist.

3. Wovon redet Neuhofens Bürgermeister?
„Es sind Einzelne, die solche Straftaten begehen.“ Hört, hört! So wird Neuhofens Bürgermeister Ralf Marohn zitiert, wodurch begründete Zweifel genährt werden, ob er mit seiner Stellungnahme überhaupt zum Thema spricht. Denn wenn sich, wie in den fraglichen Vorfällen geschildert, mehrere Personen in einer Größenordnung von 10 bis 20 zu gemeinsamem Handeln zusammenschließen, dann spricht man nicht mehr von „Einzelnen“, sondern von einer Gruppe, Bande, einem Mob oder neuerdings wie in Stuttgart auch von der „erlebnisorientierten Partyszene“.
Oder hat der Bürgermeister in der Schule gefehlt, als in Mathematik die natürlichen Zahlen und Mengenlehre behandelt wurden?
Am wahrscheinlichsten scheint uns, daß der gute Mann das politisch-korrekte „Einzelfall-Geschwätz“ perfekt verinnerlicht hat und bei jeder von Migranten verübten Missetat das Wort „Einzelfall“ absondert. Dies folgt einem reflexartigen Automatismus unter Umgehung einer analytischen und inhaltlichen Prüfung des eigentlichen Sachverhaltes. Ein unter Politikern weit verbreitetes Phänomen, das offenbar auch vor Provinzbürgermeistern nicht halt macht.

4. Was genau bedauert die Frau, die sexuell belästigt wurde?
LEIDER sei sie von Immigranten sexuell belästigt worden, so hören wir von der Frau, dem Opfer des zweiten Vorfalls. Dieses „leider“ läßt verschiedene Interpretationen zu, über die man nur spekulieren kann.
Bezieht sich ihr Bedauern auf die Herkunft der Personen, also auf den Umstand, daß es sich bei den 15 bis 20 jungen Männern, um Immigranten handelte? Hätte sich die Frau wohler gefühlt, wenn sie von Einheimischen, also deutschen Männern bedrängt worden wäre?
Oder bezieht sich das „leider“ vielmehr auf das Verhalten ihrer Peiniger, also auf den Umstand, daß diese Personen, die vor Krieg, Verfolgung, Perspektivlosigkeit und Klimawandel hierher geflohen sind, aller Integrationsmaßnahmen zum Trotz, sich in ihrem Gastland, das sie mit zig-Milliarden Steuergeldern jährlich durchfüttert, so niederträchtig und respektlos benehmen?
Oder gibt die Frau einer tief empfundenen, persönlichen Enttäuschung Ausdruck, weil sie nämlich einem großen Irrtum aufgelaufen ist? Weil sie erkennt, daß sie sich geirrt hat oder einer arglistigen Täuschung seitens der politisch-medialen Propagandamaschine aufgesessen ist? Vielleicht stand sie im Spätjahr 2015 auch am Bahnhof und hat von ganzem Herzen bei einer Welcome-Party mitgejubelt und kommt erst jetzt, nach einem persönlichen, traumatisierenden Erlebnis, zu der desillusionierenden Einsicht, daß mit den abertausenden illegaler Einwanderer aus kulturfernen Ländern, nicht nur arme Mütter mit kulleraugigen Kindern, intelligente Akademiker, fleißige Facharbeiter und strebsame, integrationswillige Jugendliche ins Land gekommen sind, sondern auch andere Konsorten.

Solche, auf deren multikulturelle Bereicherungsbeiträge man gerne verzichtet.


Matthias Schneider - Bürgerprotest Speyer | ©2018 - Alle Rechte vorbehalten