Schutzhaft für Altenheimbewohner weil Impfung unwirksam

Da der lokale Zeitungsmonopolist RHEINPFALZ, wenn überhaupt, die Stellungnahmen der Wählergruppe Schneider nur in stark gekürzter und inhaltlich verstümmelter Form wiedergibt (s.oben), halten wir es für angebracht unsere Stellungnahme vom 12.5.2021, zu den Quarantänemaßnahmen im Pflegeheim der Diakonie „Seniorenstift- Bürgerhospital“, hier vollständig zu veröffentlichen.

Rheinpfalz
Lokalredaktion
Heydenreichstr.
67346 Speyer

Stellungnahme zu Ihrem Artikel vom 12.5.2021
Senioren zum zweiten Mal „weggesperrt“?

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich einige Bewohner und deren Angehörige des Pflegeheims Seniorenstift-Bürgerhospital persönlich kenne und selbst direkt betroffen bin, erlaube ich mir, auch in meiner Funktion als Stadtratsmitglied, eine Stellungnahme mit der Bitte um Veröffentlichung.

Die Quarantänemaßnahmen, wodurch die Bewohner eines ganzen Stockwerkes – ob geimpft, infiziert oder nicht – für die Dauer von zwei Wochen praktisch in Schutz- und Einzelhaft genommen werden, führen bei alten Menschen zu Vereinsamung, seelischer Verkümmerung und beschleunigtem physischem Abbau. Insofern halte ich diese Maßnahmen für unverhältnismäßig und unmenschlich.
Auf meine diesbezüglichen Vorhaltungen und schriftlichen Beschwerden an die Heimleitung und das zuständige Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises wurde ich immer auf die Absonderungsvor-schriften der Landesverordnung verwiesen, welche umzusetzen seien. Die Durchführung dieser, zu Recht als schikanös empfundenen Maßnahmen, rechtfertigt man quasi mit Berufung auf eine Art Befehlsnotstand.
Wie von der Heimleitung bestätigt, wurden die Maßnahmen ausgelöst durch bereits geimpfte Personen, die positiv getestet wurden und als infektiös gelten. Die Sinnhaftigkeit der Impfung, wird somit grundsätzlich in Frage gestellt. Die Behauptung, daß die Impfung gegen einen schweren Krankheitsverlauf schütze, ist nicht zu tragfähig, da im Einzelfall nie bewiesen werden kann, ob es ohne Impfung überhaupt zu einem schweren Verlauf gekommen wäre.
Was die Dauer der Quarantänemaßnahmen angeht, zitieren Sie Frau Fresenius mit der Aussage, das Besuchsverbot gelte bis einschließlich 18. Mai. Dem widerspricht ein mir vorliegendes Schreiben des Gesundheitsamtes, wonach die Zimmerquarantäne mit Ablauf des 17. Mai endet.
Es wäre im Sinne aller Betroffenen, wenn der Termin für das Ende der Abschottungsmaßnahmen so früh wie möglich und einheitlich festgelegt würde.

Mit freundlichen Grüßen,
Matthias Schneider


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