Politischer Infantilismus in Bruchsal

Wer sich die Mühe machte am 16.10.2020, bei naßkaltem Herbstwetter nach Bruchsal zu fahren, fand auf dem Marktplatz einen Infostand der Bürgerbewegung PAX EUROPA und konnte den Islamkritiker Michael Stürzenberger erleben, wie er unermüdlich, mit erstaunlicher Eloquenz über den politischen Islam informierte und insbesondere die Probleme, welche sich für Deutschland zukünftig daraus ergeben könnten, sollte der anhaltenden Islamisierung und der damit verbundenen Radikalisierung gewisser Bevölkerungsschichten seitens der Politik nicht entschieden entgegen getreten werden.

Ausführliches Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=BabKcBsAOkQ

Bei genauer Beobachtung des Geschehens mußte man leider feststellen, daß seine Bemühungen zumindest bei vielen Zuhörern auf trotzige Ablehnung stießen, man könnte auch sagen, sie waren grundsätzlich nicht bereit seinem Vortrag zu folgen.
Insbesondere die berühmt-berüchtigten „jungen Männer“ mit orientalischem Migrationshintergrund, beschimpften und beleidigten Herrn Stürzenberger auffallend oft und eine pubertierende Göre gleicher Herkunft hätte ihm sogar „am liebsten in die Fresse hauen“.
Primitive Reflexe von Menschen, die sich in Ermangelung sachlicher Argumente und geistiger Talente eben nicht anders zu helfen wissen.
Auch einige Bruchsaler waren dabei, die den Vortragenden mit Verbalinjurien bedachten und nicht den Eindruck vermittelten, als ob sie vom Volk der Dichter und Denker abstammen.
Man mußte die Gelassenheit, mit welcher der Gescholtene all diese Angriffe parierte, einfach bewundern.

Etwa gegen 16 Uhr verbuntete sich plötzlich der Horizont im Norden der Kaiserstraße. Unzählige Regenbogenschirme näherten sich in einer schier endlosen Prozession. Was geschieht hier, mag sich der unbedarfte Zuschauer und manch ahnungsloser Passant gefragt haben? Ist das ein „Christopher-Street-Day“ im Provinzformat oder eine Kundgebung für die Gleichstellungsrechte der LGBT-Minderheiten?
Mitnichten, denn wie sich herausstellen sollte handelte es sich um die Gegendemonstration der Gut-und Bessermenschen, angeführt von der Oberbürgermeisterin Petzold-Schick und einem Banner mit der Aufschrift: WIR FÜR MENSCHLICHKEIT.
Das warf neue Fragen auf: Welche Menschlichkeit war hier gemeint?
Die Menschlichkeit, mit der seit Januar 2015 bei islamistischen Terroranschlägen in Europa rund 2000 Menschen verletzt und getötet wurden?
Oder die Menschlichkeit, mit der sog. Nafris, aus überwiegend muslimischen Herkunftsländern, in der Kölner Sylvesternacht von 2015/2016 rund 500 Frauen sexuell belästigt haben?
Oder war es die Menschlichkeit, mit der Mia Valentin aus Kandel wegen empfundener Ehrverletzung von einem afghanischen Schutzsuchenden bestialisch erstochen wurde?
Oder ist die Menschlichkeit gemeint, mit der Maria Ladenburger in Freiburg vergewaltigt und ermordet wurde?
Oder die Menschlichkeit, die beim MAHNMAL GEGEN DAS VERGESSEN ausführlich dokumentiert ist ?
http://mahnmal-gegen-das-vergessen.com/

Wir wissen es nicht und offensichtlich wußte es der in vielerlei Hinsicht auskunftsfähige Herr Stürzenberger auch nicht, was ihn dazu veranlaßt haben dürfte die politische Gallionsfigur, nämlich die OBin Petzold-Schick direkt anzusprechen, um ihr eine Diskussion vorzuschlagen.
Damit war die Frontfrau der Regenbogenschirm-Prozession sichtbar überfordert, denn nachdem sie verlegen an Brille und Mundschutz herumgefummelt hatte, zog sie sich schmollend hinter ihren Regenschirm zurück und versteckte sich hinter der Antifa, wo sie sich offenbar geborgen fühlte. (Stunde 4:16 – 17, wirklich sehenswert!)

Extra aus Speyer angereist, in der Hoffnung live einer anspruchsvollen Diskussion zwischen Herrn Stürzenberger und einer hochkarätigen, erfahrenen Lokalpolitikerin beizuwohnen, war ich über diesen Rückzieher einigermaßen enttäuscht. Nachdem sich der Menschenauflauf etwas gelichtet hatte, gab ich mir einen Ruck, stellte mich bei Frau Petzold-Schick vor und versuchte sie zu ermutigen, sie möge das Gesprächsangebot doch annehmen.
Ein Ansinnen, das sie mit einem schmallippigen „nein“ und sichtlich peinlich berührt zurückwies.
Die Begründung für diese einsilbige Ablehnung wurde von einer Dame aus ihrer Entourage geliefert:
Auf ein so niedriges Niveau dürfe man sich nicht hinab begeben und außerdem diskutiere man mit solchen Leuten nicht. Aha!
Auch meine höflich vorgebrachten Einwände, dies sei eine Gelegenheit zu zeigen, daß man durch die besseren Argumente auf einem höheren Niveau stünde, und daß man in der Politik immer im Gespräch bleiben sollte, um eine Einigung anzustreben, konnten die in verstockter Sprachlosigkeit gefangene Lokalpolitikerin nicht umstimmen, weshalb ich mich taktvoll verabschiedete und zurückzog.

Was können wir daraus lernen?

Das viel beschworene „Haltung zeigen“ beschränkt sich bei den Exponenten der sog. breiten, zivilgesellschaftlichen Bündnisse und ihren links-grünen Mitläufertrupps von Antifa, DGB, Blockparteien, Kirchenvertretern und Konsorten darauf, bunte Regenbogenschirme hochzuhalten.
Eine Ersatzhandlung in Ermangelung ernst zu nehmender Argumente, politischer Infantilismus in Reinkultur. Jeder blamiert sich selbst, so gut er kann. Man darf Mitleid haben.

Nachtrag am 21.10.2020:
Ein Reporter, der die politische Verbundenheit zwischen Bürgermeisterin und Antifa dokumentierte, sich aber völlig friedlich verhielt, wurde von der Polizei unter Gewaltanwendung vom Platz entfernt. Man braucht keine Fernsehberichte aus Weißrußland, als Anschauungsmaterial für brutales und ungerechtfertigtes Vorgehen der Staatsmacht gegen Pressevertreter oder unliebsame Kritiker, so was bekommt man hierzulande inzwischen live vor der Haustür geboten.
https://youtu.be/Y5vqNuRAT0c (Minuten 7-11)


Matthias Schneider - Bürgerprotest Speyer | ©2018 - Alle Rechte vorbehalten