Biedermann und Brandstifter

Mitte September wurde das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ein Raub der Flammen. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei wurden die Brände von fünf illegalen Einwanderern aus Afghanistan absichtlich gelegt, weil sie über Isolationsanordnungen in Zusammenhang mit Covid-19 Infektionen verärgert waren.
Danach, am 20.9. sind drei Container im Lager Vathy auf der Insel Samos abgebrannt, auch in diesem Fall besteht Verdacht auf Brandstiftung.
Das vorsätzliche Anzünden von Unterkünften ist nichts Neues, auch in Deutschland wurden von den Insassen der Flüchtlingsunterkünfte schon Brände gelegt, weil sie mit den Bedingungen der Unterbringung oder dem Essen unzufrieden waren. Das ist hochgradig kriminell, denn neben dem entstandenen Sachschaden wird das Leben von Menschen gefährdet. Wer solchen erpresserischen Handlungen nachgibt schafft Anreize zur Nachahmung und trägt eine Mitverantwortung für die möglichen Folgen.
Hierzulande verschließen sich die hypermoralischen Biedermänner*innen und links-grünen Realitätsverweigerer*innen solchen Einsichten und den erforderliche Konsequenzen, stattdessen laufen sie zu Hochform auf was moralinsaure Heuchelei angeht.
Frau Göring-Eckhardt von den GRÜNEN hatte im Spätjahr 2015 Flüchtlinge auf dem Balkan besucht und dort mit den Menschen über deren Probleme gesprochen. Ungefähr zeitgleich hatte sie an die Öffentlichkeit appelliert Privatpersonen mögen „Schutzsuchende“ bei sich zu Hause aufnehmen.
Jedoch sie selbst hat keinen einzigen bei sich zu Hause aufgenommen, wir berichteten darüber:
https://buergerprotestspeyer.de/2019/05/18/bloss-keine-langeweile/
Es gibt Dinge, die wiederholen sich: Geübt in ihrer Rolle als Betroffenheitsprofi erleben wir Frau Katrin G.-E. auch jetzt wieder vor Ort, kontrastreich im weißen T-Shirt zwischen den schwarzen Aschehaufen der Ruinen, mit belegter Stimme verbranntes Kinderspielzeug kommentierend und im Namen der Humanität an die europäischen Werte und die Öffentlichkeit appellierend.
https://www.youtube.com/watch?v=4cdVTnWoIMI

WIR HABEN PLATZ in Deutschland, das ist ihre Botschaft.

Analog zum „Wir schaffen das“, mit dem sich die Gottkanzlerin vor 5 Jahren einen ewigen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert hat, handelt es sich auch diesmal beim WIR-HABEN-PLATZ – Gegröle der Multikulti-Apologeten um ein ausschließendes WIR.
Man sagt WIR, schließt sich selbst aber aus, denn man meint eigentlich alle Anderen, nämlich die große, anonyme Gemeinschaft der Bürger und Steuerzahler. Dieser, in vergangenen Zeiten als Volk bezeichnet, wird kollektiv das solidarische Opfer aufgebürdet, während die WIR-HABEN-PLATZ-Forderer für sich den moralischen Mehrwert einstreichen.

Vor einer Woche, am 19.9.2020 war in der RHEINPFALZ zu lesen, daß sich der Stadtvorstand in Speyer bereit erklärt hat Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen mit der Begründung:
„Die Situation, wie sie sich aktuell darstellt, darf so nicht länger toleriert werden.“
Das kann auch so verstanden werden, daß Brandstiftung und Erpressung nicht nur toleriert, sondern sogar belohnt werden und zwar mit einem Aufenthalt im Sozialparadies Deutschland.
Allerdings könne seitens der Stadtverwaltung noch keine genaue Zahl genannt werden, erfährt man von Lisa Eschenbach, der Pressesprecherin.
Das ist bedauerlich, weshalb wir, von der Wählergruppe Schneider, bei der Zahlenfindung gerne behilflich sind, denn hier in Speyer hat das WIR konkrete Namen. In der Stadtratssitzung vom 22.8.2020 wurde mehrheitlich beschlossen, Speyer im Rahmen der Aktion Seebrücke zum „Sicheren Hafen“ zu erklären.

Wir berichteten darüber:
https://buergerprotestspeyer.de/2019/08/28/in-der-knechtschaft-des-politisch-korrekten-zeitgeistes/

Damals stimmten dafür:

DIE LINKE: Wolfgang Förster, Aurel Popescu
DIE GRÜNEN: Luzian Czerny, Gabriele Heimfarth, Hannah Heller, Johannes Jaberg, Julia Jawhari,
Dr. Owe-Karsten Lorenz, Irmgard Münch-Weinmann, Helmut Stickl, Gudrun Weber,
SPD: Angelika Bott, Philipp Brandenburger, Walter Feiniller, Gregor Flörchinger, Johannes Gottwald, Friedel Hinderberger, Maike Hinderberger, Inge Trageser-Glaser
BGS: Claus Ableiter

Plus die Damen des Stadtvorstands, welche im Namen Speyers aktuell die Aufnahmebereitschaft erklärt haben:
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, Bürgermeisterin Monika Kabs, Beigeordnete Sandra Selg, (Beigeordnete Irmgard Münch-Weinmann oben schon genannt)

All diese Damen und Herren stimmen uns sicher zu und sollten sich darüber im Klaren sein, daß es keineswegs ausreicht, medienwirksam und im Völlegefühl moralischer Überlegenheit den sicheren Hafen zu deklarieren oder sich selbstgefällig im Refugees-Welcome-T-Shirt zu präsentieren.
Im Gegenteil: Wer solche Signale sendet, verstärkt die Pull-Faktoren der illegalen Migration, erzeugt eine entsprechende Magnetwirkung und muß, um glaubhaft zu bleiben, auch die Konsequenzen tragen, indem in Eigenverantwortung ein konkreter Beitrag in Form eines solidarischen Opfers erbracht wird.

Um dies umzusetzen möge ein jeder dieses illustren Personenkreises den Hobbyraum, den Partykeller, das Näh-bzw. Bügelzimmer, die leer stehende Einliegerwohnung, das Gästezimmer,
das ungenutzte Kinderzimmer, das Gartenhäuschen oder die Kellersauna, usw., entsprechend herrichten, um einen sog. Schutz- bzw. Wohlstandsuchenden bei sich zu Hause einzuquartieren.
Und das auf Dauer bitteschön, also nachhaltig, denn gewiefte Schmierenadvokaten*innen, von
Pro-Asyl kostenlos gestellt, stehen schon bereit, um Aufenthaltstitel oder Duldung gerichtlich einzuklagen.
In Summe wären dies dann 23 Personen, welche man der Landesregierung melden könnte, wobei es sich dabei wohlgemerkt nur um das Minimalkontingent handelt. Denn es sollte nicht vergessen werden: Es gibt keine Obergrenze!
Oder wie’s der Volksmund sagt: „Einer, einer – einer geht noch rein…!“


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