Lügenpresse vom Feinsten

Wenn die regierungskritischen Protestler der Republik seit vielen Jahren lauthals LÜGENPRESSE schreien, dann hat das berechtigte Gründe.
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich im Herbst 2015 zum ersten Jahrestag von Pegida in Dresden auf dem Theaterplatz vor der Semper Oper stand. Wir waren frühzeitig gekommen und konnten entspannt miterleben, wie sich der Platz mit Teilnehmern füllte und wer da alles kam. Bei der Beschreibung des Milieus kann man es kurz machen: Es war eine bunte Mischung ganz normaler Bürger, wobei tendenziell Menschen in der zweiten Lebenshälfte überwogen.

Wie üblich lagen die Schätzungen der Teilnehmerzahl weit auseinander. Die sächsische Zeitung berichtete über 15000 – 20000 Teilnehmer, der Veranstalter sprach von 39000. Da der Theaterplatz für Veranstaltungen mit bis zu 42000 Personen zugelassen ist und nach Augenschein fast randvoll war, dürfte die Schätzung des Veranstalters eher den Tatsachen entsprechen. Doch dieses herunter rechnen durch die Presse war noch verzeihlich, verglichen mit den sonstigen phantastischen Auswüchsen, welche von den Tintenstrichern einiger sächsischer Zeitungen zu Papier gebracht wurden. In ihrem Artikel vom 20.10.2015 beschrieb die Sächsische Zeitung die Pegida-Demonstration als „gespenstische Szenerie“ und berichtete von einer hohen Zahl gewaltbereiter junger Männer. Die Morgenpost machte aus allen Pegida-Teilnehmern pauschal Rechtsextreme und aus den Gegendemonstranten Linksautonome, letzteres ein beliebter, weil irreführender Begriff, der dem unbedarften Zeitungsleser vorgaukelt die autonome Szene wäre so harmlos wie die Blechbüchsenarmee der Augsburger Puppenkiste.
Tatsächlich mußten die Pegida-Teilnehmer nach Ende der Veranstaltung auf Geheiß der Polizei eine knappe halbe Stunde warten, weil alle vom Theaterplatz wegführenden Straßen vom linksextremen, gewaltbereiten Antifa-Mob blockiert waren und die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften und Pferdestaffeln entlang des Terrassenufers zuerst einen Abmarschweg räumen mußte.
In der Folge kam es in der Dresdner Innenstadt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Antifa-Schlägertrupps, die von der Morgenpost unter dem Titel „Randale und Verletzte am Pegida-Jahrestag – Rechtsextreme provozieren“, geschickt und arglistig den Pegida-Teilnehmern in die Schuhe geschoben wurden.
Ein Beispiel aus der Gegenwart: Am Samstag, dem 18. Juli fand in Mannheim auf dem Schloßplatz eine Großveranstaltung von „Querdenken 621“ statt. Schwerpunkt des Protestes waren die Corona-Maßnahmen mit all ihren unerquicklichen Begleiterscheinungen, angefangen von inkompetenter wissenschaftlicher Beurteilung der Lage, über die Einschränkung unserer Grund- und Freiheitsrechte, bis hin zu den katastrophalen Folgen für Wirtschaft und Arbeitsplätze.
Im Vorfeld wurde diese Veranstaltung schon durch den regionalen Zeitungsmonopolisten, nämlich den Mannheimer Morgen angekündigt, mittels einer Stellungnahme seitens des Bündnisses „Mannheim gegen Rechts“ und zwar als eine verschwörungsideologische Versammlung, wo sich neben den obligatorischen Verschwörungstheoretikern auch Wissenschafts- und Corona-Leugner, Hooligans, Neonazis, Identitäre, Evangelikale, Impfgegner, Esoteriker, Reichsbürger und sonstige Rattenfänger zusammenfänden.
Wie seinerzeit in Dresden sah die Wirklichkeit vollkommen anders aus. Die etwa dreieinhalb Stunden dauernde Protestveranstaltung war bestens organisiert und dürfte dank vieler erstklassiger Redner und ca. 1800 friedlicher Teilnehmer aller Bevölkerungs- und Altersgruppen als großer Erfolg zu werten sein.
Der Mannheimer Morgen hatte auch einen Zeilenschinder geschickt, aber anscheinend war dieser in der Sonnenglut des vorherrschenden Sommerwetters vorzeitig dehydriert und Opfer schwerer Wahrnehmungsstörungen geworden, vielleicht stand er auch unter dem Einfluß starker Halluzinogene. Wir wissen es nicht genau und können nur mutmaßen. Am wahrscheinlichsten dürfte sein, daß sein perfider Auftrag von vorneherein feststand, nämlich eine diskreditierende Bestätigung der Ankündigung zu fabrizieren, verbunden mit einer Drohung seines Chefs, auf keinen Fall ohne einen Nazi heimzukommen. Dementsprechend sah dann die Schlagzeile aus:
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-hitler-gruss-auf-corona-demonstration-in-mannheim-gezeigt-polizei-ermittelt-_arid,1663837.html

Es sind dies nur zwei Beispiele für einen seit vielen Jahren andauernden und sich in seiner negativen Ausprägung verschlimmernden Dauerzustand, der durch unzählige ähnliche Beispiele belegt werden könnte.
Märchenhafte Erzählungen, garniert mit Auslassungen, Verdrehungen, Übertreibungen, Nebelbegriffen, gefälschten Bildern und sonstigem faulen Zauber aus der Trickkiste manipulativer Propaganda, gehören seit vielen Jahren zum Standardrepertoire der Mainstream-Medien, die politischen Sendebeiträge der GEZ-finanzierten Staatsfunker eingeschlossen.
Mit Berichterstattung und sachlicher Information im weitesten Sinne hat das nichts mehr zu tun, ebensowenig mit betreutem Denken, letzteres immerhin eine Art Dienstleistung, die als Hilfestellung beim Gebrauch der Hirnzellen für einen nicht unerheblichen Anteil der Bevölkerung angebracht wäre.
Ethische Kategorien wie Wahrhaftigkeit und Anstand sind den modernen Haltungsjournalisten ebenso abhanden gekommen wie das Streben nach einer positiven Qualität ihrer Berichterstattung, die sich an gründlicher Recherche, differenzierter Betrachtung, Ausgewogenheit und Objektivität orientieren sollte.
Stattdessen erleben wir täglich, wie von den Exponenten ihrer Zunft, auf der nach unten offenen Skala des linken Kloakenjournalismus, immer neue Rekordmarken erreicht werden. Als abstoßendes Beispiel sei an den TAZ-Artikel von Hengameh Yaghoobifarah erinnert, in dem sie jüngst deutsche Polizisten mit Müll gleichsetzte. Bliebe es nur bei solchen Geschmacklosigkeiten, so könnte man sich dem durch konsequente Abwendung und Verweigerung einigermaßen entziehen.

Leider jedoch hat sich dieses Phänomen zu besorgniserregenden Dimensionen ausgewachsen, denn die Mehrzahl der Medien, ehemals die vierte Macht im Staat, hat sich korrumpieren lassen und auf die Seite der Machthaber geschlagen.
Konnten sie früher für sich oft in Anspruch nehmen durch Aufklärung mittels einer informierten Öffentlichkeit als Regulativ gegen die unlauteren Machenschaften der Mächtigen wirksam zu sein, so haben sie sich seit geraumer Zeit einer freiwilligen Gleichschaltung unterworfen und betreiben widerwärtige Indoktrination und Volksverdummung im Regierungsauftrag.
Das Mindeste was jeder dagegen tun könnte, ist sein Zeitungs-Abo kündigen und die GEZ-Zwangsabgaben verweigern, denn keiner sollte für plumpe Verarschung auch noch freiwillig bezahlen.

Wir von der Wählergruppe Schneider haben den verdienten Vertretern der Lügenpresse sogar schon einen Medienpreis in Form einer Pinocchio-Nase überreicht. Spaß hat‘s gemacht, wirklich geholfen leider nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=BW1jRdQOrps


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