Der Antifa-Stadtvorstand von Speyer

Anläßlich einer Anfrage der Wählergruppe Schneider, ob der Stadtvorstand durch seine Beziehungen zu linksradikalen Kreisen darauf einwirken wird, daß seitens der Akteure dieses Milieus zukünftig Sachbeschädigungen in Form von Graffiti-Schmierereien unterbleiben, erklärte Frau OBin Seiler am 18.6.2020, daß ihr Beziehungen dieser Art nicht bekannt seien. Das ist einigermaßen erstaunlich, denn der Stadtvorstand stellt das Impressum für politische Schriften, auf denen die ANTIFA als Mitherausgeber namentlich benannt ist.

Darauf hingewiesen, daß zwischen Herausgeber und Impressumsverantwortlichem üblicherweise eine Art Vertrauensverhältnis bestünde, erklärte OBin Seiler vor dem versammelten Stadtrat und im Namen des gesamten Stadtvorstandes: „Wir sind Demokratinnen und somit auch Antifaschistinnen.“
Damit war die Katze aus dem Sack! WIR SIND ANTIFASCHISTINNEN.

So macht die ursprüngliche Antwort auch Sinn, denn es bestehen keine irgendwie gearteten Beziehungen zum linksradikalen Milieu, der Stadtvorstand selbst verkörpert es, denn die Oberbürgermeisterin hat sich öffentlich, vor laufenden Kameras, dazu bekannt. Da sich die übrigen Mitglieder*innen des Stadtvorstandes, die Bürgermeisterin Kaps (CDU), die hauptamtliche Beigeordnete Münch-Weinmann und ihre ehrenamtliche Kollegin Sandra Selg (SWG), zu keinem Dementi veranlaßt sahen, kann davon ausgegangen werden, daß der gesamte Stadtvorstand dieses Bekenntnis teilt.

Hier möge der Leser innehalten um sich dies auf der Hirnrinde zergehen zu lassen, inbesondere dahingehend, ob diese Aussage WIR SIND ANTIFASCHISTINNEN, als eine Aussage zugunsten der Demokratie zu werten ist. Mit Sicherheit nicht, denn eine wahrhafte und halbwegs funktionierende Demokratie braucht Demokraten und keine Antifaschisten. Und damit dieser Ausspruch wenigstens im Umkehrschluß Sinn macht, hätte er lauten müssen: „Wir sind Antifaschistinnen und somit auch Antidemokratinnen.“
Aber so funktioniert „Doppeldenk“ in Reinkultur, George Orwell hätte seine Freude gehabt.

Wirklich erstaunen dürfte das den aufmerksamen Beobachter nicht mehr, denn mit ihrer Offenbarung lag die Speyerer OBin deckungsgleich auf Linie mit Ihrer Parteivorsitzenden Saskia Esken, die Anfang Juni 2020, nachdem US-Präsident Trump die ANTIFA als Terrororganisation bezeichnet hatte, twitterte: „58 und Antifa. Selbstverständlich.“, womit sich die ehemalige Arbeiterpartei hochoffiziell zur Patronage demokratiefeindlicher Schlägertrupps bekannt hat.
Kein Wunder also, wenn die Apparatschiks auf den unteren Ebenen ins gleiche Horn blasen.

Nun sei denen, die sich nie für Politik interessierten und daher noch dem Mißverständnis anhängen ANTIFA sei ein Intimspray, und auch jenen, die alles nicht so eng sehen und meinen man dürfe die Damen nicht mißverstehen, die wollen halt einfach keine Diktatur, ein Blick in den Verfassungsschutzbericht (2018, Seite 111 ff.) empfohlen.
„Der antifaschistische Kampf von Linksextremisten richtet sich nicht nur gegen tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten, sondern gilt auch dem Kapitalismus, da dieser (…) als Ursache des Faschismus angesehen wird.

(…) der Kampf gegen den Faschismus ist erst gewonnen, wenn das kapitalistische System zerschlagen und eine klassenlose Gesellschaft erreicht ist.“

Spätestens jetzt sollte man wissen woran man ist. Kampf und Zerschlagung ist gleichbedeutend mit Gewalt, Revolution und Bürgerkrieg und wie man eine klassenlose Gesellschaft schafft, das kann man in Geschichtsbüchern nachlesen wo sich die Bilanz der sozialistischen und kommunistischen Gesellschaftexperimente zu der monströsen Zahl von ca. 90 Millionen Opfern aufsummiert, die bei stalinistischen Säuberungswellen, im Gulag, bei Mao‘s Kulturevolution oder auf den Killing Fields ins Gras gebissen haben. In weniger als 80 Jahren wohlgemerkt!

Aber weil eins nach dem anderen kommt, muß vor der Zerschlagung zuerst die Zersetzung des herrschenden Systems betrieben werden. Dazu braucht es Verbündete, weshalb sich die Antifa und ihresgleichen flächendeckend zu strategischen Netzwerken zusammenschließen, um ausreichend Gewaltpotential zu entfalten, wenn es darum geht die Staatsmacht bzw. ihre Repräsentanten oder andere Vertreter des kapitalistisch-faschistischen Systems anzugreifen.
Unter Kapitel II des VS-Berichtes wird auf die Zusammenarbeit zwischen den sog. Autonomen, der größten gewaltbereiten linksextremistischen Gruppierung, und der Antifa eingegangen (S.118 ff.).
„Manche Autonome schließen sich aus strategischen Überlegungen langfristig in festen Gruppen und Netzwerken zusammen, beispielsweise in antifaschistischen Selbstschutzgruppen.“

Auch politische Bewegungen, die sich in ihrem Kern eigentlich anderen Themen widmen, aber durch Aktualität und Brisanz genügend Massenpotential mobilisieren können, um raumgreifender Aufwiegelung und Destabilisierung dienlich zu sein, sind willkommene Verbündete, werden gezielt instrumentalisiert und durch Unterwanderung vereinnahmt.

In Gegenwart und Praxis konnten wir das linksradikale Milieu aus Antifa, Anarchisten und Autonomen erleben, wie sie als Trittbrettfahrer der Black-Lives-Matter-Proteste versuchten, dieses umstürzlerische Potential unter der Kulturkampfparole „Antirassismus“ nach Deutschland zu importieren. Gleiches ist bei der Klimaschutzbewegung FFF und anderen Umweltschutzinitiativen zu beobachten, die von den linksextremistischen Ablegern „Extinction Rebellion“ und „Ende Gelände“ gezielt infiltriert wurden.
Das große strategische Ziel, die Destabilisierung der kapitalistisch geprägten Industrienationen des Westens bietet eine große Schnittmenge, weshalb man sich sogar vor einem Schulterschluß mit der radikalislamistischen Terrororganisation IS nicht geniert.

Fester Bestandteil des antifaschistischen Selbstverständnisses ist hierzulande ein ausgeprägter Hass gegen alles Deutsche. Eigentlich ist Selbsthaß ein seelischer Krankheitszustand und sollte auf der Therapeutencouch unter Wahrung des Arztgeheimnisses behandelt werden. Bei Antifa und Konsorten ist das komplizierter, denn deren Selbsthaß richtet sich nicht gegen die eigene Person, sondern ihre Mitmenschen, solche die zufällig auch Deutsche sind, Deutschland als ihre Heimat betrachten und diese als solche erhalten wollen, ganz einfach weil sie sich dort wohlfühlen.

Dieser Selbsthaß wird gerne laut und schrill in der Öffentlichkeit ausgelebt, trägt in der Regel pietätlose und vulgäre Züge und ist eindeutiges Indiz, daß bei den Protagonisten des antifaschistischen Milieus die Zersetzung der eigenen Hirnsubstanz schon viel weiter vorangeschritten ist, als die angestrebte Zersetzung des kapitalistischen Systems.
Wem das zu theoretisch ist, der nehme als abstoßendes Beispiel diese Antifa-Aktivistinnen, die sich mit blanken Titten dafür bedanken, daß der Oberkommandierende der alliierten Luftflotte deutsche Städte in Trümmerlandschaften und Hundertausende Zivilisten zu Asche verwandelte.

Diese krankhafte Haßfixierung auf alles Deutsche beschränkt sich keinesfalls auf die Antifa und ihresgleichen, sondern ist im linksgrünen Parteienspektrum weit verbreitet. Folgerichtig ist eine enge personelle und ideologische Verflechtung zwischen diesen Parteien und dem Antifa-Biotop nachweisbar.
Hat man das einmal erkannt verwundert es nicht, wenn die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (GRÜNE) bei einer linksradikalen Demo mitmarschiert, wo „Deutschland du mieses Stück Scheiße“ skandiert wird
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/polizeigewerkschaft-kritisiert-claudia-roth/

oder Grünen-Vorsitzender Habeck in seinem Buch bekennt: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen, ich wußte mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

Doch zurück nach Speyer, wo die systemzerschmetternden Wogen des Antifaschismus noch auf provinziellem Niveau dahinplätschern und öffentlich ihren Niederschlag in Wandschmierereien finden, wie z.B. am Haus der AfD- Bundestagsabgeordneten Höchst.

Ein Dauerbrenner aus der intellektuell anspruchslosen Parolensammlung der antifaschistischen Systemzerstörer richtet sich gegen die Vertreter der Ordnungsmacht, also die Polizei und reimt sich auf: „All Cops are Bastards“, abgekürzt ACAB, neuerdings von pfiffigen Kryptographen mittels des Alphabet-Buchstaben-Codes umgewandelt zur Zahlenfolge 1312, zu besichtigen in Speyer im Schillerweg.

Es ließen sich noch unzählige Beispiele über das zersetzende, niederträchtige und zutiefst antidemokratische Wirken der ANTIFA und ihrer Gesinnungsgenossen berichten, z.B. über Morddrohungen und -versuche an Oppositionspolitikern, über Nötigung von Restaurantinhabern und Hoteliers wegen Raumvermietung an mißliebige Parteien, über abgefackelte Autos und Fahrzeuge in Bundeswehrdepots, über Sabotage an der Infrastruktur öffentlicher Verkehrsnetze, über Gewaltexzesse gegen Polizisten bei Großdemos, über schäbiges Denunziantentum und anonyme Rufmordkampagnen, über die Schändung von Soldatengräbern und Gedenkstätten für die Gefallenen der Weltkriege, usw.

In einem Beitrag für „Die Welt“ hat kürzlich Henryk M. Broder dieses Phänomen auf den Punkt gebracht, in dem er resümierend feststellte: „Der Antifaschismus ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts.“
Es soll später keiner kommen und sagen er habe von nichts gewußt!


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