Die Instrumentalisierer und die linke Spielart von Hass und Hetze

Schon zu biblischen Zeiten wußte der Evangelist Matthäus von Selbstgerechten zu berichten, die den Splitter im Auge des Anderen sehen, aber des Balkens im eigenen Auge nicht gewahr werden.
Nun, diese Sorte Mensch ist zeitlos und insbesondere in der Politik, wo es nicht um Erkenntnisgewinn, Wahrhaftigkeit oder Gerechtigkeit, sondern fast ausschließlich um die Durchsetzung der eigenen Interessen und Machterhalt geht, gehört die Erhöhung der eigenen Partei bei gleichzeitiger Abwertung der Opposition zum Tagesgeschäft.
Dies vorausschickend gewährt uns das aktuelle Schauspiel der tonangebenden Politikdarsteller und ihrer gleichgeschalteten medialen Propagandaverstärker Einblicke in eine Schäbigkeit der besonderen Art.

Die gleichen Konsorten des politisch-medialen Kartells, welche die Thematisierung unerfreulicher Bereicherungstatbestände,  die sich im Zuge der illegalen, unkontrollierten  Masseneinwanderung im Lande ausbreiten, grundsätzlich zu Einzelfällen herabstufen und deren Instrumentalisierung als unzulässig und pietätlos anprangern, machen nun genau das gleiche.
Mit quasireligiösem Furor, bar jeglicher Vernunft, wird der Amoklauf von Hanau auf dem Schlachthof der politischen Zweckmäßigkeiten ausgeweidet.
Sollte sich der Verdächtige als der wirkliche Täter herausstellen,  dann handelte es sich offenbar um einen Geisteskranken. Aber noch vor Abschluß der polizeilichen Ermittlungen wird dessen Tat zu einem rechtsradikalen, rassistischen Phänomen mit gesamtgesellschaftlicher Dimension aufgebauscht und  der Untergang des demokratischen Rechtsstaates herbei phantasiert. Instrumentalisierung vom Feinsten und das in Dauerschleife.

Wie wir einer linken Internet-Postille entnehmen können, wurden sogar in der Mitte der Gesellschaft und in der Provinz, genau gesagt im Speyerer Stadtrat, die Brandstifter von Hanau ausfindig gemacht.

Aus pharmakologischer Sicht wäre es durchaus interessant zu erfahren, ob und welche bewußtseins-erweiternden  Drogen der Autor konsumiert und ihn zu Wahrnehmungen befähigen, die dem normalen Bier- und Weinsüffel verschlossen bleiben. Immerhin sah er beim letzten Brezelfestumzug sogar Werwölfe am helllichten Tag! Wir berichteten darüber:
https://buergerprotestspeyer.de/2019/07/21/der-nazi-jaeger-aus-kurpfalz/

Wir ersparen uns eine Replik zu diesem inhaltsleeren, lediglich aus Phrasenbausteinen zusammen-gemurksten Beitrag und wenden uns der Rheinpfalz vom 25.2.2020 zu, und zwar einem Artikel überschrieben mit: „Die Angst im Nacken“, ein Titel, bestens geeignet  für Horrorfilme der Hammer-Studios.
Fällt Ihnen was auf? Während bei Terroranschlägen mit radikalislamistischem Hintergrund die Standfestigkeit der bunten, vielfältigen und toleranten Gesellschaft beschworen wird, eine moderne Heldengemeinschaft, deren Mitglieder keine Angst kennen und sich bei ihren Lebensgewohnheiten wegen Terrorgefahr nicht einschüchtern lassen, sitzt nun, nach dem  Amoklauf eines geisteskranken und toten Einzeltäters, allen die Angst im Nacken. Genau so geht Instrumentalisierung, diesmal mit dem Ziel eine allgemeine Stimmung der Verunsicherung zu erzeugen.

Außerdem erfahren wir, daß die üblichen linken Betroffenheitsprofis  am Freitag eine Mahnwache veranstalten wollen, wobei sie, in Ermangelung kreativer Talente, mal wieder das Einzige machen was sie können: Ein Zeichen setzen und sich nebenbei selbst beweihräuchern. Instrumentalisierung zum Selbstzweck und im Stillstandsmodus – gähn. Bemerkenswert  in dem Rheinpfalz-Artikel auch die verbalen Absonderungen eines  Herrn Markus Lamm. Als Mitglied des hiesigen Pastoralteams und Sprecher des Speyerer Interreligiösen Forums, welches sich für Toleranz und gegenseitiges Verständnis einsetzt, hätte man von ihm ein Minimum an christlicher Herzensbildung und somit eher eine gemäßigte, die Spaltung der Gesellschaft reduzierende, auf gegenseitiges Verständigung abzielende Stellungnahme erwartet. Weit gefehlt: Mit vollen Backen, wie vor den Mauern Jerichos, bläst er ins Propagandahorn der poltischen Korrektheit und behauptet, daß die geistigen Brandstifter des gezielten Attentats von Hanau, in Speyer durch die AfD und die Wählergruppe Schneider vertreten seien.
Das ist übelste Rufschädigung und Verleumdung, im Sprachgebrauch der zivilcouragierten Gesinnungswächter üblicherweise „Haß und Hetze“ genannt.

Wir von der Wählergruppe Schneider lassen uns nicht in einen direkten, kausalen Zusammenhang mit einem  Massenmord stellen. Aber nicht nur darum allein, sondern auch um den Eifer dieses Kirchenmannes  etwas zu dämpfen und ihm das achte Gebot „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ in Erinnerung zu rufen, haben wir gegen Herrn Lamm Anzeige nach §188 StGB erstattet.


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