Obstruktiver Schlendrian bei Sanierung der Salierbrücke

Versagen von Politik und Verwaltung ist in Deutschland inzwischen der Normalzustand. Die Folge ist eine dauerhafte Defizitverwaltung an allen Ecken und Enden. Mit einer Baustelle aufzuwarten, die nicht fertig wird und ein Vielfaches der  veranschlagten Kosten (= Steuergelder) frißt, scheint für jede Stadt inzwischen zur Prestigefrage geworden zu sein. Was in Berlin der Flughafen und in Stuttgart der neue Bahnhof, droht in Speyer die Sanierung der Salierbrücke zu werden, wobei man der Gerechtigkeit halber sagen muß, daß dieses Projekt nicht unter Federführung der Speyerer Stadtverwaltung abgewickelt wird. Nichtsdestotrotz ist Speyer direkt betroffen.

Matthias Schalk, ein in Speyer ansässiger Geschäftsmann hat eine Initiative gegründet, um die haarsträubenden Verzögerungen zu dokumentieren, in die Öffentlichkeit zu bringen und durch eine Sammelklage Druck auf die verantwortliche Stellen auszuüben.

Die langfristige Sperrung der Salierbrücke, dieser für Speyer so wichtigen Verkehrsader, ist für viele Bürger und Gewerbetreibende ein echtes Problem, welches sich durch Verkehrsstaus in Richtung der benachbarten Rheinübergänge auf die nähere Umgebung ausdehnt. Daß sich die dadurch entstandenen Beeinträchtigungen durch minimalen, obstruktiven Arbeitseinsatz und angeblich unvorhersehbare Probleme um 12 Monate oder womöglich darüber hinaus verlängern sollen, halten wir von der Wählergruppe Schneider im Interesse der Stadt für nicht hinnehmbar.

Daher solidarisieren wir uns mit dem Anliegen von Matthias Schalk und seiner Initiative
www.salierbruecke.de

Heute  war die erste Aktion in Form eines Protestmarsches vom Speyerer Altpörtel bis zur Salierbrücke.
Video: https://youtu.be/Arz-fdNvnkg

Weitere Informationen unter:
https://speyer24news.com/?p=22454  und https://speyer24news.com/?p=22460


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