Podiumsveranstaltung von „Aufbruch 2016“ mit der „Initiative an der Basis“

Am 17. September veranstaltete die Bürgerbewegung „Aufbruch 2016“ in der Festhalle Brühls einen außergewöhnlich interessanten Informationsabend, der allen Besuchern, die bereit waren die vorgetragenen  Fakten zur Kenntnis zu nehmen, als schonungslose Konfrontation mit der Wirklichkeit in Erinnerung bleiben wird. 

Zu den geladenen Podiumsgästen gehörten 5 Mitglieder der „Initiative an der Basis“, Prof. Dr. Söllner von der TU Illmenau und Alexander Mitsch, Vorsitzender der „Werteunion“, einer konservativ ausgerichteten, CDU-internen Gruppierung mit immerhin 3000 Mitgliedern, zu denen auch der Ex-Verfassungsschutzpräsident Maaßen gehört.

Bei den Teilnehmern der „Initiative an der Basis“ handelte es sich ausnahmslos um Personen, die in verschiedenen Positionen  und Funktionen auf eine jahrelange, auch internationale Erfahrung  in der Flüchtlingsbetreuung zurückschauen und aufschlussreiches darüber berichten können.

https://aufbruch2016.de.tl/

Wer sich bisher schon mit den Folgen der illegalen und unkontrollierten Massenmigration kritisch auseinander gesetzt hatte, war über die meisten der vorgetragenen Mißstände nicht wirklich überrascht. Das Besondere war vielmehr, dies unmittelbar aus erster Hand von Personen zu erfahren, die als Sozialarbeiter, Flüchtlingshelfer, -begleiter oder Mediziner sowohl in professioneller als auch ehrenamtlicher Funktion tätig waren und dies mit den besten Absichten Menschen in Not zu helfen.
Mit anderen Worten, es handelte sich um absolut unverdächtige Zeugen, denen man weder parteipolitisches Taktieren noch finstere, populistische Manipulationsabsichten unterstellen konnte.
Allen ist gemeinsam, daß sie entlang ihres Erfahrungsweges bittere Enttäuschungen machen mußten, einen schmerzhaften Wandlungsprozess durchliefen und so zu Konvertiten wurden. Ursprünglich von christlichen und humanitären Idealen getragen, befielen sie im Laufe der Zeit ernsthafte Zweifel und letztlich kamen Sie zu der schmerzhaften Einsicht, daß die seit einigen Jahren unkontrolliert und exzessiv betriebene Migrationspolitik für die deutsche Gesellschaft keine Bereicherung darstellt, sondern vielmehr eine ernsthafte Gefährdung.

Jedes der 5 Basismitglieder beschränkte sich bei seinem Bericht in 10 bis 15 Minuten auf das Wesentliche, hätte mit seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz aber sicher einen abendfüllenden Vortrag bestreiten können.
Was der unbedarfte Zuschauer da zu hören bekam war haarsträubend und kann hier nur in Umrissen gestreift werden. Von massenhaftem Asylmißbrauch, von Flüchtlingen, die schamlos falsche Altersangaben machen, von Familiennachzüglern, die nur nach Deutschland kommen, um sich für abertausend Euro die Zähne richten lassen und danach zurück nach Syrien fliegen, um Urlaub zu machen, von korrupten Ärzten, die für 100 bis 200 Euro Krankenbescheinigungen ausstellen, damit lernunwillige junge Männer nicht den Integrations- oder Deutschkurs besuchen müssen, von offen ausgelebten antisemitistischen, antifeministischen  und rassistischen Einstellungen, von ehrenamtlichen Deutschlehrerinnen oder Kursleiterinnen, die gewalttätig angegangen und sexistisch erniedrigt werden, von kriminellen Strukturen in Asylantenheimen, von Minderjährigen, die zum Drogenhandel gezwungen und körperlich schwer mißhandelt werden, wenn sie sich nicht fügen, von Hinwendung zum radikalen Islam und offener Verachtung für ihre Gastgeber.

Und sie wußten davon zu berichten, daß seitens Politik und Behörden weder Gehör, geschweige denn Rückendeckung zu erwarten ist, daß Meldungen „nach oben“, zwecklos waren, weil solcherlei Botschaften per se nicht erwünscht sind.
Bei Beschwerden über das anstößige oder sogar kriminelle Verhalten homogener Gruppen (Araber, Muslime, Nafris, Afghanen,…) sah man sich Vorwürfen wie Pauschalisierung, Rassismus, Übertreibung  oder der ungerechtfertigten Verhaftung in Vorurteilen ausgesetzt.
Kurzum, es konnte nicht sein, was innerhalb des Bannkreises der politischen Korrektheit einfach nicht sein durfte.
Und  noch eine Erkenntnis wurde deutlich ausgesprochen: Die geschilderten kulturellen Differenzen und die grassierenden Mißstände sind so schwerwiegend und umfassend, daß sie mit Maßnahmen aus dem Repertoire der Kuschelpädagogik, einem Nähkurs, Fahrrad-Bastel-Workshop oder einem integrativen Stuhlkreis, nicht mehr zu beheben sind. 

Darum hat sich die Initiative an der Basis entschlossen nicht weiterhin gegenüber unwilligen Politikern und Behördenmitarbeitern nutzlose Vorträge zu halten, sondern den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt und einen 50-seitigen Forderungskatalog erarbeitet, in dem u.a. ein dreijähriger Aufnahmestopp gefordert wird, um die vorhandene Situation zu konsolidieren und das obwaltende Asylchaos in geordnete Bahnen zu lenken.

Uneinigkeit herrschte auf dem Podium darüber, welche Werte es denn eigentlich vorrangig zu verteidigen gilt, die der Aufklärung oder die des Christentums, denn beide haben Europa über Jahrhunderte hinweg maßgebend geprägt. Ebenso gab es einen Dissens inwieweit der Islam zu Deutschland gehöre und ob die separate Betrachtung des poltischen Islams überhaupt möglich und zielführend bei der Bekämpfung extremistischer Auswüchse  sei.  An dieser Stelle schaltete sich der bekannte Islamkritiker Imad Karim ein, um anhand eines drastischen Beispiels zu belegen, daß ein  friedliches und gedeihliches Miteinander möglich ist, aber nur so lange wie der Islam nicht den dominierenden Machtfaktor darstellt. 

Den Organisatoren von „Aufbruch 2016“ und ebenso den Podiumsgästen gebührt Dank und Anerkennung für diese Veranstaltung und den Mut ein Problemfeld, das offenkundig aber von den tonangebenden Kreisen in Politik und Medien unter Tabu gestellt ist, in dieser Deutlichkeit öffentlich zu diskutieren.

Überschattet wurde diese hochkarätige und  informative Veranstaltung durch etwa ein halbes Dutzend Randalierer aus dem linksgrünen Milieu. Dank ihres ausgeprägten Toleranzpotentials waren sie schon nach dem ersten Erfahrungsbericht überfordert weitere unerwünschte Wahrheiten aufzunehmen. Laut schimpfend und pöbelnd störten sie den sachlichen Vortrag und mußten frühzeitig des Raumes verwiesen werden.

Link zu Werteunion

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