Die aktuelle Kriminalitätsstatistik und der wundersame Rückgang der Fallzahlen

Ab 2013 erreichte die Diebstahlkriminalität Rekordhöhen, insbesondere  bei Wohnungseinbrüchen und schwerem Ladendiebstahl. Dies veranlaßte die Regierung 2014 ein Förderprogramm zum Einbruchschutz aufzulegen.
Zuständig ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau, eine staatliche Bank unter Aufsicht des Finanzministeriums. Unter der Programmbezeichnung 455-E „Einbruchschutz – Investitionszuschuß“, wurden Einbruchschutzmaß-nahmen an privatem Wohneigentum mit 10% von der KfW bezuschusst.
Bemerkenswerterweise läuft dieses Programm im KfW-Förderreport unter „Altersgerecht Umbauen“, ist also mit völlig andersartigen Baumaßnahmen vermischt und auch hinsichtlich der Zielgruppenzuordnung irreführend, denn Einbruchschutz ist altersunabhängig und für eine junge Familie ebenso wichtig wie für ein Rentner- Ehepaar. Trotzdem konnten wir aussagefähige Zahlen aus dem statistischen Material der Förder-berichte zusammenstellen.

Wohnungseinbruch in Rheinland-Pfalz (Quelle: PKS R-P, Schlüssel  435*00)


KfW-geförderte Wohneinheiten in Rheinland-Pfalz (Quelle: KfW-Förderreport 2013 – 2018)

Bundesweit wurden zwischen 2015 und 2018 rund 169000 Maßnahmen zum Einbruchschutz durch Zuschüsse in Höhe von 98 Millionen Euro gefördert, d.h. die Gesamtinvestition dafür betrug in diesen 4 Jahren das
10-fache, d.h. fast 1 Milliarde Euro. Deutschland ist also sicherer geworden. Aber nicht durch aktive Maßnahmen staatlicher Kriminalitätsbekämpfung, sondern weil die Immobilienbesitzer, angesichts einer ausufernden Diebstahlkriminalität, rund  900 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen investiert haben!

Anstieg bei Rohheitsdelikten und Drogenkriminalität

Der ursächliche Zusammenhang steigender Kriminalität seit der Asylkrise 2015/16 und anhaltender illegaler Masseneinwanderung ist offensichtlich. Der deutliche Rückgang der Fallzahlen insgesamt, ist im Wesentlichen durch den starken Rückgang bei Diebstahldelikten verursacht. Dies verleitet die Politik zu einer „Alles-ist-wieder- gut“ Rhetorik, um von den Problemen, die sie selbst geschaffen hat abzulenken. Ein analytischer und ideologiefreier  Blick auf die PKS-Fallzahlen nichtdeutscher Tatverdächtiger führt zu anderen Einsichten:

Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter bemängelt, daß die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) den Entwicklungen der Rauschgiftkriminalität nicht im Ansatz gerecht werde. Zitat: „Wir stellen fest, daß wir es mit einer Rauschgiftschwemme zu tun haben, …, uns aber die Drogen buchstäblich vor die Füße fallen.“


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