Bunt und Vielfalt (Teil 1)

…sind die mit infantiler Verzückung am liebsten beschworenen Attribute, für das was uns die Multikulti-Apologeten als Zukunftsperspektive anzubieten haben.

Bei bunt dürfte zukünftig die Farbe rot dominieren, denn rot ist die Farbe des Sozialismus, der für alles und jeden auf dem Globus internationale Solidarität einfordert.

Rot ist aber auch die Farbe des Blutes, das schon ausreichend im Namen sozialistischer Ideen vergossen wurde. Während der aktuellen Zeitläufte fließt es bevorzugt, wenn Frauen vergewaltigt, Mädchen wegen verletzter  Ehre ermordet, Radikalislamisten sich als Märtyrer ins Paradies bomben und diejeinigen, die schon länger hier leben ins Koma getreten oder abgestochen werden.

Außerdem werden die sog. Flüchtlinge rot sehen und zwar spätestens dann, wenn die Sozialsysteme in die Knie gehen und die Füllhörner, aus denen über die Asylindustrie Abermillionen kulturfremde Analphabeten alimentiert werden, einmal versiegen.  Mit anderen Worten: Wenn es nicht mehr genug „Teilhabe“ für lau gibt, dann werden Verteilungskämpfe ausbrechen, die von Stuhlkreis-direktoren, Sozialpädagogen und linksgrünen Welterklärern nicht mehr wegmoderiert werden können.

Momentan befinden  wir uns noch in der Eroberungs- oder Übergangsphase, aber die Brutalität und Schonungslosigkeit, mit der sich die Landnahme vollzieht wird jedem offenbar, der bereit ist die Zeichen der Zeit zu sehen.

https://www.n-tv.de/politik/Migranten-stuermen-Zaun-mit-Flammenwerfern-article20547290.html

Diejenigen, die da Europas Außenposten stürmen, sind keine armen Schutzsuchenden, sondern Eroberer, die vor nichts zurück schrecken.

Bei den kommenden Verteilungskämpfen geht es nicht allein um einen schnöden Platz am Futtertrog, sondern auch um die Umverteilung von Macht, denn dort wo der Staat sich zurückzieht, also sein Machtmonopol aufgibt, entstehen keineswegs die sog. rechtsfreien Räume, sondern dieses Vakuum wird von anderen besetzt und zwar schnell.  Dort gilt dann das Recht der Anderen, das Recht derer, die auf unsere Gesetze und Werte scheißen. Hier die Scharia, dort die lokale Drogenmafia, andernorts ein Familienclan aus der Levante, usw…
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt ebenso wenig wie der Brutalität und Skrupellosigkeit, mit der diese Usurpatoren ihren Regeln Geltung verschaffen und ihre einmal vereinnahmten Pfründe verteidigen werden.

Und daß sich der Staat auf breiter Front auf dem Rückzug befindet, soll hier an zwei Beispielen deutlich gemacht werden.

  1.  Da ist zum einen die illegale Masseneinwanderung: Seit mehreren Jahren strömen Abertausende junger Männer ohne Paß und ohne Visa, ihre wahre Identität raffiniert verschleiernd, nach Europa. Die EU im allgemeinen und der deutsche Staat im speziellen nehmen ihre Pflichten, nämlich Einreisende zu kontrollieren und nach geltenden Gesetzen nur diejenigen ins Land zu lassen, die dazu berechtigt sind, nicht mehr wahr. Einreise-, Visa-, Asyl- und Grundgesetz sind defacto außer Kraft gesetzt. Übergangslos haben Andere das Heft des Handelns an sich gerissen und dominieren das Geschehen in ihrem Sinn. Die EU-Institutionen mit Neuansiedlungsplänen und allerlei Vorbehalten wegen Menschrechten, eine florierende Asylindustrie, bestens vernetzt mit einer mächtigen Asyllobby, illegale Schlepperbanden in Komplizenschaft mit NGO’s, finanziert von kapitalstarken Globalisten und die Staatskirchen unterlaufen im Namen der Barmherzigkeit geltendes Recht indem sie Kirchenasyl anbieten.  
    2.  Die Skandale um das Bamf sind der beste Beweis dafür, dass auch Staatsversagen einem Rückzug gleichkommt. Besagte Behörde wurde, den Anforderungen der Masseneinwanderung entsprechend, in den letzten Jahren  personell massiv aufgestockt, weshalb man vordergründig davon ausgehen könnte, daß dort die staatliche Macht zum Zwecke höherer Effektivität ausgebaut wurde. Tatsächlich herrschen dort Schlamperei und Korruption  in einem Ausmaß, daß der zuständige Minister von einem systemischen Problem spricht, d.h. das Versagen innerhalb dieser staatlichen Behörde ist nicht nur vollumfänglich, sondern hat Methode.
    Merke: Auch Schlendrian und Korruption in Behörden und Institutionen begründen eine andere Rechtsordnung, nämlich die einer moralisch verkommenen Beamtenschaft, die nur den eigenen Vorteil kennt. Diese Rechtsordnung funktioniert nur leider nicht zugunsten derer, die sich an Recht und Gesetz halten, sondern jener, die über die richtigen Kontakte verfügen und vor allem bezahlen können.

Bei all diesen offenkundigen Defiziten, die uns vom Ideal des funktionierenden Rechtstaates wegführen, hin zu den verlotterten Zuständen einer gescheiterten Bananenreplik im Bürgerkrieg, schaut die Mehrzahl der betroffenen Deutschen tatenlos zu, während die Verursacher und Profiteure diesen Niedergang als modern und zukunftsweisend ausloben und dabei hohle Phrasen von „Bunt“ und „Vielfalt“ wie eine Monstranz vor sich hertragen. Der Innenminister mit einem kläglichen Häuflein konservativer Mitstreiter versucht halbherzig diesen Augiasstall auszumisten aber er verstolpert sich regelmäßig im verworrenen Interessengeflecht der Parteipolitik und hat nicht das Format eines Herkules, der immerhin ein Halbgott war.

Wenn es so weiter geht wird die Zukunft nicht bunt wie ein Kindergeburtstag werden, sondern rot wie ein Schlachthaus.

28.7.2018/Matthias Schneider

(Mehr zu Vielfalt in Teil 2)


Matthias Schneider - Bürgerprotest Speyer | ©2018 - Alle Rechte vorbehalten